Global Risks Report 2026: Risiken, Chancen – und warum jetzt die Zeit zum Handeln ist

Global Risks Report 2026: Risiken, Chancen – und warum jetzt die Zeit zum Handeln ist

Der Global Risks Report 2026 zeigt eine Welt im Modus „Dauerkrise“: geopolitische Spannungen, wirtschaftliche Unsicherheiten, technologische Risiken und gesellschaftliche Polarisierung prägen die kommenden Jahre. Gleichzeitig werden Umwelt- und Klimarisiken kurzfristig verdrängt, bleiben aber langfristig die größten Bedrohungen. Für Unternehmen bedeutet das: Wer jetzt nicht aktiv wird, verliert Resilienz, Wettbewerbsfähigkeit und Vertrauen.


Die Welt 2026: Ein Jahrzehnt der Konkurrenz

Der aktuelle Global Risks Report beschreibt eine Welt, in der Kooperation zunehmend durch Konkurrenz ersetzt wird. Multilateralismus bröckelt, Vertrauen sinkt, und Staaten wie Unternehmen agieren defensiver.
Die Folge: Risiken verstärken sich gegenseitig, werden schneller, komplexer und weniger vorhersehbar.

Die befragten Expertinnen und Experten zeichnen ein klares Bild:

  • 50% erwarten in den nächsten zwei Jahren eine turbulente oder stürmische globale Lage.
  • 57% sehen diese Entwicklung sogar über die nächsten zehn Jahre.
  • Nur 1% glaubt an eine „ruhige“ Zukunft.

Die wichtigsten Risiken laut Global Risks Report 2026

1. Geopolitische und geoökonomische Spannungen

  • Geopolitische Konfrontation ist das Top‑Risiko 2026.
  • Handelskonflikte, Sanktionen, Rohstoffkonzentration und strategische Abhängigkeiten bedrohen Lieferketten und Investitionen.
  • Staatliche Konflikte und regionale Eskalationen bleiben hochrelevant.

2. Wirtschaftliche Unsicherheit

  • Wirtschaftlicher Abschwung, Inflation und Asset-Bubbles steigen stark im Ranking.
  • Hohe Schulden, volatile Märkte und fragile Finanzsysteme erhöhen die Verwundbarkeit.
  • Unternehmen müssen sich auf ein Jahrzehnt der Volatilität einstellen.

3. Technologische Risiken

  • Desinformation & Falschinformation sind kurzfristig Risiko #2.
  • Cyberunsicherheit bleibt ein Dauerbrenner.
  • Negative Auswirkungen von KI-Technologien steigen langfristig auf Platz 5 – ein massiver Sprung.
  • Gleichzeitig entstehen neue Abhängigkeiten durch Quantum- und KI-Technologien.

4. Gesellschaftliche Polarisierung

  • Polarisierung, Vertrauensverlust und „Streets vs. Elites“-Narrative gefährden Stabilität.
  • Ungleichheit ist erneut das am stärksten vernetzte Risiko – ein Treiber für viele andere Krisen.

5. Umwelt- und Klimarisiken
Kurzfristig werden sie verdrängt – langfristig bleiben sie dominant:

  • Extreme Wetterereignisse sind das langfristige Risiko #1.
  • Biodiversitätsverlust, Ressourcenknappheit und kritische Veränderungen der Erdsysteme folgen dicht dahinter.

Risiken sind nicht nur Bedrohungen – sie sind auch Chancen

So düster der Bericht auch klingt, eröffnet er für Unternehmen, Gemeinden und Organisationen zugleich strategische Möglichkeiten. Wer jetzt investiert, baut Resilienz auf: robuste Systeme, klare Prozesse und gelebte Governance entwickeln sich zunehmend zu echten Wettbewerbsvorteilen. Ebenso entscheidend ist Transparenz, denn in einer polarisierten Welt gewinnen jene Akteure, die nachvollziehbar handeln und offen kommunizieren. Nachhaltigkeit wird dabei nicht nur zur Pflicht, sondern auch zur Chance. Organisationen, die Umwelt- und Klimarisiken ernst nehmen, sind regulatorisch, finanziell und gesellschaftlich deutlich besser aufgestellt. Gleichzeitig gilt es, Technologie verantwortungsvoll zu nutzen. KI, Automatisierung und Datenanalyse können Risiken reduzieren und Effizienz steigern – vorausgesetzt, sie werden bewusst und kontrolliert eingesetzt. Und schließlich bleibt ein Grundsatz unverändert: Vorbereitung ist immer günstiger als Krisenmanagement. Jeder Euro, der heute in Prävention fließt, spart später ein Vielfaches an Schadensbegrenzung.

Was Unternehmen jetzt konkret tun sollten, lässt sich klar benennen. Risiken müssen systematisch erfasst werden – nicht auf Basis von Bauchgefühl, sondern durch strukturierte Analysen, Szenarien und Priorisierungen. Ebenso wichtig ist es, Managementsysteme zu stärken: ISO‑Standards, Compliance‑Strukturen und klare Verantwortlichkeiten schaffen Stabilität und Orientierung. Auch Lieferketten gehören auf den Prüfstand, denn geopolitische Spannungen machen eine widerstandsfähige Supply Chain unverzichtbar. Parallel dazu müssen Cyber- und Informationssicherheit deutlich ausgebaut werden, da technologische Risiken längst zur Chefsache geworden sind. Und schließlich sollte Nachhaltigkeit nicht als isoliertes Projekt verstanden werden, sondern als integraler Bestandteil moderner Unternehmensführung – strategisch verankert, messbar und wirksam.

Wir krempeln die Ärmel hoch – gemeinsam mit Ihnen

In einer Welt voller Unsicherheiten braucht es Partner, die:

  • Risiken klar benennen
  • Komplexität reduzieren
  • Strukturen aufbauen, die funktionieren
  • und Unternehmen durch Audits, Compliance und Transformation begleiten

Genau das ist unser Anspruch bei CoFe e.U. Mit Erfahrung aus ISO‑Audits, EU‑Regulatorik, Nachhaltigkeitsanforderungen und operativer Umsetzung packen wir in den Organisationen mit an, um aus Risiken Zukunftsfähigkeit zu machen.

Den vollständigen aktuellen Risk Report 2026 können Sie gerne hier nachlesen.